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		<title>Abschiede, Tänze und Terremotos&#8230; die gute Art!</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2014 20:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Und ich befinde mich mal wieder im Endspurt. Ich kann nicht glauben, dass ich diesen Satz schon wieder schreiben muss. Ich weiß nicht wo die Zeit hin ist. Die erste Woche versank in Wiedersehen und Jetlag. Die Zweite in neu &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=334">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich befinde mich mal wieder im Endspurt. Ich kann nicht glauben, dass ich diesen Satz schon wieder schreiben muss.</p>
<p>Ich weiß nicht wo die Zeit hin ist. Die erste Woche versank in Wiedersehen und Jetlag. Die Zweite in neu gewonnener Energie, die natürlich gleich zum Feiern benutzt werden musste… und dem ernsthaften Kennenlernen meiner neuen Arbeit. Die Dritte, Vierte, Fünfte…. alle vergingen sie im Alltag, im Vergessen, dass die Zeit wieder nur begrenzt war. Mit faulen Sonntagen, arbeitsreichen Tagen, kleinen Abenteuern die einem ein kleines Prickeln im Nacken bescheren. Blöden Anfängerfehlern über die man im Nachhinein nur den Kopf schütteln und lachen kann. Corinna, wie konnten wir damals nur in die falsche Micro (Bus) einsteigen, es viel zu spät merken und uns dann in einer noch unbekannten Poblacion wiederfinden, natürlich in einer Einbahnstraße und ohne Ahnung wo der Bus zurückfuhr?! Anfänger! <img src='http://dorothee.lu/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Nationalfeiertag war schön! Die Fundación hatte mich gebeten ein paar Fotos von den verschiedenen Einrichtungen zu machen und da dies just mit dem 18. zusammenfiel hatte ich das Glück den Kindern beim Tanzen zuzusehen.</p>
<p>Persönlich hab ich die freien Tage des Nationalfeiertags dazu genutzt viel Zeit mit zu Freunden verbringen, Empanadas zu essen (viel zu viele) und Terremotos zu trinken (ein chilenisches Nationalgetränk, Übersetzung: Erdbeben, meiner Meinung nach ein selten treffender Name) Ganz wie geplant hatte ich meinen festen Platz hinter der Linse und entging so etwaigen Cueca Peinlichkeiten. Am 18. selbst ging in mit Freunden auf einen Hügel und ließen Drachen steigen&#8230; dieser Satz lässt jede Menge Freiraum für Interpretationen. Die Drachen flogen, ich war mit auf dem Hügel und Spaß gemacht hat es mir auch. Ich hatte sogar ab und zu mal die Schnur in der Hand aber es ist wirklich viel schwerer als es aussieht! Drachen kriegt man hier an jeder Straßenecke zu kaufen und sogar in der Stadt fliegen sie zu jeder Jahreszeit. Sie werden einem sozusagen in die Wiege gelegt und ich war mir der mitleidigen Blicke der 7-jährigen um mich herum nur allzu bewusst <img src='http://dorothee.lu/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>

<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=335' title='IMG_4074'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_4074-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tia ich will auch aufs Foto!!" title="IMG_4074" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=336' title='IMG_4084'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_4084-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="In der traditionellen Tracht von Chiloé, dem Süden des Landes" title="IMG_4084" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=337' title='IMG_4100'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_4100-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tia für ein paar Minuten" title="IMG_4100" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=338' title='IMG_4103'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_4103-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eine Kleine die etwas nervös vor dem Tanz war, wird von ihrem Freund getröstet" title="IMG_4103" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=340' title='IMG_4106'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_4106-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4106" title="IMG_4106" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=341' title='IMG_4116'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_4116-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4116" title="IMG_4116" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=342' title='IMG_4121'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_4121-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4121" title="IMG_4121" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=343' title='IMG_4124'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_4124-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_4124" title="IMG_4124" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=345' title='IMG_3817'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3817-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_3817" title="IMG_3817" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=346' title='IMG_3818'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3818-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_3818" title="IMG_3818" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=347' title='IMG_3833'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3833-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="sie stand szs über den Geschehnissen in der Sala und starrte die ganze Zeit nur raus" title="IMG_3833" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=348' title='IMG_3839'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3839-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ich fühlte mich an &quot;der Hobbit&quot; erinnert" title="IMG_3839" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=349' title='IMG_3854'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3854-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="La Tia Cecilia und die neue Voluntariarin Agnes mit ihren Kindern" title="IMG_3854" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=350' title='IMG_3860'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3860-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="La Amber, mi regalona mas linda y preciosa!!" title="IMG_3860" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=351' title='IMG_3862'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3862-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_3862" title="IMG_3862" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=352' title='IMG_3866'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3866-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="La Tia Herminia ist ganz in ihrem Element" title="IMG_3866" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=353' title='IMG_3869'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3869-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tanz im Jardin Naciente mit Tia Maccarena" title="IMG_3869" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=354' title='IMG_3890'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3890-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="und nochmal" title="IMG_3890" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=355' title='IMG_3891'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3891-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="einfach nur eine Kleine süsse über die ich bei meinen Besuchen gestolpert bin... nicht wörtlich zu nehmen" title="IMG_3891" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=356' title='IMG_3912'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3912-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="und dann wollten alle anderen auch" title="IMG_3912" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=357' title='IMG_3921'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3921-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kindergartenmädchen traut sich die Hausspinne auf den Arm zu setzen um mir zu zeigen" title="IMG_3921" /></a>
<a href='http://dorothee.lu/?attachment_id=358' title='IMG_3922'><img width="150" height="150" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2014/09/IMG_3922-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMG_3922" title="IMG_3922" /></a>

<p>Jetzt bleibt mir keine Woche mehr. Daran denken will ich eigentlich nicht aber daran erinnert wird man trotzdem immer wieder!</p>
<p>Aber ich werde wiederkommen! Das weiß ich jetzt schon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Grüsse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doro</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 14:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Santiago Ehrlich gesagt, viel hat sich nicht geändert. Die Strassen sind immer noch schmutzig, die Busfahrt bezahlt immer noch keiner und die Hunde und Männer verfolgen einen immer noch. Erstere auf Schritt und Tritt, letztere mit lüsternen Blicken und provozierenden &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=329">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Santiago</p>
<p>Ehrlich gesagt, viel hat sich nicht geändert. Die Strassen sind immer noch schmutzig, die Busfahrt bezahlt immer noch keiner und die Hunde und Männer verfolgen einen immer noch. Erstere auf Schritt und Tritt, letztere mit lüsternen Blicken und provozierenden Ausrufen.</p>
<p>Die Wände die damals dringend neu verputzt werden mussten und weswegen der Handwerker nächste Woche kommen sollte, sehen noch genau so aus wie vor 2 Jahren und wenn es regnet versinken die Strassen immer im Regenwasser und die Stadt im Chaos.</p>
<p>Irgendwie scheint noch vieles so, wie ich es vor knapp einem Jahr verlassen hatte.</p>
<p>Doch genauso wie sich die weniger prominenten Seiten von Santiago nicht geändert haben, sind die schönen Dinge noch vorhanden. Als ich an meinem 2. Tag auf einen kurzen Besuch in den Kindergarten ging, stürzten sich mir leuchtende Kinderaugen entgegen und der Ruf „La Tia Doro esta de vuelta“ (Tia Doro ist wieder da!) hallte bald durch die ganze Sala.</p>
<p>Mütter umarmten mich mit Tränen in den Augen und fragten mich ob ich nicht wieder ein Jahr bleiben könne und im Kindergarten wurde ich an meinem einen Tag genauso eingespannt wie damals als ich ein Jahr dort arbeitete.</p>
<p>Karoline ist noch genauso aktiv wie vor Jahr und Tag und schwirrt immer noch umher wie eine geschäftige Biene die überall mitmischt und sich viel zu selten ausruht.</p>
<p>Doch auch wenn die Zeit mancherorts nichts und niemandem etwas anhaben konnte, ist mein Leben dieses Mal ein ganz anderes und die wohl grösste Veränderung für mich.</p>
<p>Ich zähle mich zum Beispiel nicht mehr zum Kreis der Freiwilligen sondern gestalte mein Leben ausserhalb dieser Gemeinschaft. Mein Freundeskreis den ich mir so mühsam aufgebaut und versucht habe so gut wie möglich während meines Jahres Abwesenheit zu pflegen besteht glücklicherweise grösstenteils noch und so manch neuer Freund kam hinzu. Obwohl ich noch regelmässiger Gast in dem ein oder anderen Freiwilligenhaus bin, wohne ich in keinem mehr sondern bei Magali, einer lieben Dame die sehr aktiv in Karolines Gemeinde mitarbeitet und mir freundlicherweise ein Dach über dem Kopf und Bett angeboten hat.</p>
<p>Ich arbeite jetzt in der EFPO, den Büros und Verwaltungsgebäude der Fundacion. Meine Tage verbringe ich damit Texte für die Fundacion zu übersetzen, versuchen Spendengelder zusammenzukriegen und Projektanträge an den Staat zu schreiben. Meine Arbeitskollegen im Büro und die Vielfalt der Aufgaben gestalten diese Zeit ganz besonders schön und ich bereue nicht mich hierfür entschieden zu haben.</p>
<p>Damit das Ganze nicht zu bürolastig ist helfe ich Helga zudem noch mit den Problemchen der Freiwilligen. Diese sind wie damals bei uns ganz verschieden. Manchmal geht es nur darum jemanden vom Flughafen abzuholen manchmal muss man aber auch einen ins Krankenhaus oder zu den Behörden begleiten. Über mangelnde Beschäftigung kann ich mich also nicht beschweren.</p>
<p>Ich bin also wieder da. Diese Realisierung überfällt mich manchmal ganz heimtückisch wenn ich es ganz in Gedanken versunken am wenigsten erwartete. Mein erster Tag war irreal. Irreal auf die Art, dass ich immer verwundert war wenn mich jemand freudestrahlend begrüsste. War ich denn weggewesen? Hatte ich nicht erst gestern mit dir geredet und bin ich diese Strasse nicht letzte Woche gelaufen? Chile hatte sich mir in meinem Jahr Abwesenheit so entfernt, dass ich mir einen viel stärkeren Effekt erwartet hatte. Genau wie ich mich damals in Chile eingelebt hatte, hatte ich mich nun in Deutschland eingelebt, Freunde gefunden endlich die Stadt kennengelernt und fühlte mich wohl.</p>
<p>Ich habe nur noch einen knappen Monat hier, die Zeit vergeht mal wieder wie im Flug! Zum Glück bleibt mir ausgerechet September. Der Monat wo hier die Post abgeht wegen des Nationalfeiertags. Meine einzige Sorge besteht momentan darin einen Weg zu finden um mich vor dem Cueca tanzen zu drücken, dem traditionell chilenischen Tanz der jedem Ausländer viel Gelegenheit gibt sich königlich zu blamieren.</p>
<p>Aber ich kriege es schon noch hin mich dieser Sache zu entziehen und werde mich wohl hinter einer Kamera verstecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Grüsse</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doro</p>
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		<title>Einmal Chile hin und zurück, bitte!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2014 09:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ziemlich genau 11 Monaten bin ich nun wieder in Europa und das Fernweh hat mich gepackt! Chile ich komme!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ziemlich genau 11 Monaten bin ich nun wieder in Europa und das Fernweh hat mich gepackt!</p>
<p>Chile ich komme!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abschlussbericht</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 09:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Jede Reise hat ihren Anlaß, und meiner hat mit Überdruß und jugendlichem Leichtsinn zu tun, mit dem Wunsch, aus den gewohnten Verhältnissen auszubrechen und das Leben und die Welt kennenzulernen.“ Die Stadt der träumenden Bücher, Walter Moers   Vor genau &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=317">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><em>„Jede Reise hat ihren Anlaß, und meiner hat mit Überdruß und jugendlichem Leichtsinn zu tun, mit dem Wunsch, aus den gewohnten Verhältnissen auszubrechen und das Leben und die Welt kennenzulernen.“<br />
</em><em>Die Stadt der träumenden Bücher, Walter Moers</em></p>
<p align="center"><em> </em></p>
<p>Vor genau einem Jahr stand ich mit meinen vollgepackten Koffer am Flughafen und versuchte noch einen letzten Blick auf all die lieben Menschen zu erhaschen, die an den Flughafen gekommen waren, um mich zu verabschieden. Ich weiß noch wie schwer es mir fiel die Gesichter richtig wahrzunehmen. Tausend Gedanken und Bilder die mir durch den Kopf rasten. Hatte ich alles dabei? Würde ich das Flugzeug in Paris finden und wie war noch einmal das spanische Wort für „Mittagessen“? Und auf einmal saß ich auch schon im Flugzeug, ließ Luxembourg unter mir zurück und schaute zu wie sich die Straßen, Häuser und Menschen, die bislang die Kulisse meines Lebens formten, zu Ameisenhaufen wurden bis ich irgendwann nur noch in eine dichte Nebelwand blickte.</p>
<p>Ich war unterwegs nach Chile. Hinter diesen Wolken warteten ein neues Leben, neue Menschen und unendlich viele Erfahrungen. Ich konnte es kaum erwarten.</p>
<p>Es kommt mir vor als wäre ich gestern losgeflogen doch meine Anfangszeit, die ersten Wochen und Monate sind schon in meiner Erinnerung so weit nach hinten gerückt als wären sie Jahre her.</p>
<p>In Chile am Flughafen holte mich eine andere Freiwillige ab. Nach einer halsbrecherischen Fahrt über die chilenische Autobahn kamen wir in der EFPO an, dem Büro der Fundacion. Dort lernte ich Helga, die gute Fee der Freiwilligen kennen und unternahm damit den ersten Schritt in die Gesellschaft der Freiwilligen, die mich mit offenen Armen aufnahm und bei der man sich nur wohlfühlen konnte. Einen besseren Empfang als den, der dir durch Helga zuteil wird,  kann man sich  nicht wünschen. Sie betreut schon seit Jahren die Freiwilligen und kümmert sich sowohl um unsere „Problemchen“ als auch um die ausgewachsenen Riesenbrummer, die dir das Leben zur Hölle machen und dich zur Verzweiflung treiben. Wir nennen sie liebevoll unsere „Oberfreiwillige“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einem kurzen Einführungsgespräch brachte sie mich in den Kindergarten, wo ich gleich anfing zu arbeiten. So lernte ich auch gleich meine erste Lektion: du wirst gebraucht und die Menschen zählen auf dich. Jetlack und Reisemüdigkeit hinunterschluckend fing ich also an zu arbeiten.</p>
<p>Ich wurde der ältesten Kindergruppe zugeteilt, den 5-jährigen. Meine kümmerliche 3-jährige Spanischausbildung, die mir im Gymnasium zuteil worden war, reichte anfangs kaum aus um den Kindern das gegenseitige Erwürgen zu verbieten. Hilflos musste ich immer wieder auf meine Mitfreiwilligen vertrauen die, da sie schon einige Zeit länger da waren, die Sprache schon besser beherrschten. Doch schon nach ein paar Wochen merkte ich wie ich mich immer besser verständigen konnte und mein Verdacht, dass eine Sprache reduziert auf Bücher und Vokabeln unmöglich zu erlernen ist, verstärkte sich.</p>
<p>Mehr noch als auf die Arbeit, war ich auf mein Haus und die WG gespannt. Aus vorherigem Facebook Kontakt mit meinen zukünftigen Mitbewohnern wusste ich, dass ich kein eigenes Zimmer haben würde. Hasste meine neue Zimmergenossin mich bereits, weil ich sie um ihr Einzelzimmer brachte? Hatte die WG schon einen festen Rhythmus den ich als 5. Rad aus dem Gleichgewicht bringen würde und was wenn ich die Einzige war, die nicht wusste wie man Reis kocht ohne ihn anzubrennen?</p>
<p>Auch hier waren meine Zweifel unbegründet. In Ava fand ich die beste Zimmergenossin, Freundin und Vertraute die ich mir nur wünschen konnte. Teilt man ein Zimmer gibt man auch noch den letzten Rest Privatsphäre auf, den man in einem so kleinen Haus wie unserem, hätte haben können. Schnell bildeten wir ein Team und unsere langen Gespräche, die bis tief in die Nacht hinein dauerten, erschwerten so manchen Arbeitstag. Aber sie waren es wert. Lebt man so weit entfernt von allen Freunden und der ganzen Familie braucht man die Menschen ums ich herum. Man muss auf sie zählen können und Freunde zu haben ist unabdinglich. Ava und ich wurden richtig gute Freunde, in dem ganzen Jahr tauschten wir die Zimmer nicht und brachen somit jeden Zimmergenossinnen Rekord unter uns Freiwilligen.</p>
<p>Mit ihr Ben und Desirée waren wir das Jahr hindurch ein spitzen Team. Wir stritten uns wie die Weltmeister, dunkel erinnere ich mich daran wie ich Töpfe durch die Küche schmiss oder Desirée und Ben Türen knallen ließen, was unser schon etwas betagteres Haus an den Rand des Zusammensturzes brachte. Aber im Großen und Ganzen war es eine gute Zeit und immer wenn es darauf ankam waren wir füreinander da und machten alle Krisen gemeinsam durch.</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/10/Alienfiesta.bmp"><img class="alignnone size-full wp-image-320" title="Alienfiesta" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/10/Alienfiesta.bmp" alt="" /></a></p>
<p>(Weltall Party: Dorothée als Verrückte die sich vor Alien schützt, Ben als Typ ohne Idee für ein Kostüm, Desirée als Alien und Ava als Rakete)</p>
<p>Die Arbeit war hart und das auf so viele Arten und Weisen. Es war hart jeden Tag eingepfercht in einem kleinen Raum zu sein und dir von 32 Kindern die Ohren vollbrüllen zu lassen. Es war hart dir Lebensgeschichten von Eltern anzuhören und zu wissen, dass das Leben deiner Schützlinge genau so verlaufen kann, weil das System und einfaches Pech es nicht anders zulässt. Es war hart jeden Tag alle Möbel und Tische raus- und wieder rein zutragen, weil der Klassensaal nicht groß genug war.</p>
<p>Ich habe es auch ganz sicher nicht jeden Tag genossen und manchmal wollte ich auch einfach nur im Bett liegen und einen Film schauen, doch nachträglich bin ich froh über mein Durchhaltevermögen.</p>
<p>Ich habe alle meine Kinder geliebt. In manchen Situationen gewiss weniger als in anderen doch geliebt habe ich sie alle und es war wunderschön, dass ich jeden Tag bei ihnen sein durfte. Jetzt, nach so kurzer Zeit vermiss ich sie immer noch wahnsinnig und lasse mir regelmäßig von den neuen Freiwilligen Fotos schicken. Mit ihnen habe ich wieder gelernt was es heißt kleine Dinge wertzuschätzen, wie z.B. eine Puppe gemacht aus einer Klopapierrolle. Ich habe mich für sie zum Affen gemacht und sie haben es mir mit ihrer Freundschaft und ihrem Vertrauen gedankt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Menschen in Chile sind auch etwas besonderes und ich ertappe mich immer wieder , wie ich hier in Europa nach dem lateinamerikanischen Temperament Ausschau halte. Kommt ein streunender Hund in die Kirche gelaufen wird es als Gelegenheit genommen, mal wieder herzlich gemeinsam zu lachen und sogar der Pfarrer nimmt es mit Humor und lässt den frommen Neuankömmling unterm Altar der Messe beiwohnen.</p>
<p>Fragt man jemanden nach der Uhrzeit kann es schon ab und zu mal vorkommen, dass die Gegenfrage kommt „Ist das denn wichtig?“ und wenn man um 01:00 morgens die unbändige Lust verspürt seine Freunde zu besuchen, sollte man nur sicher stellen genügend von dem guten chilenischen Wein mitzubringen und die Stimmung ist garantiert.</p>
<p>Ich habe in dem Jahr gelernt meine Prioritäten neu zu ordnen. Mit meinen chilenischen Freunden habe ich wieder gelernt was Gemeinschaft wirklich bedeutet und wie unwichtig so manches ist was uns hier in Luxemburg den Kopf zerbrechen lässt.</p>
<p>Ich kann versuchen es aufzuschreiben oder davon zu erzählen aber wirklich nachvollziehen, kann man es erst, wenn man es selber durchlebt hat.</p>
<p>Für mich gibt es ein davor und ein danach. Es gibt ein „vor Chile“ und ein „nach Chile“. Es gibt mich, wie ich davor war und es gibt mich wie ich jetzt bin. Manche Erlebnisse sind so einschneidend, dass sie deine Zeit teilen und Chile war ein solches Erlebnis.</p>
<p>Ich empfehle jedem sich selbst auf die Reise zu machen und ein bisschen von der Welt und sich selbst zu sehen. Erst wann man aus seinem Gemüsebeet rausgeht, kann man sehen wie groß der Garten dahinter ist.</p>
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		<title>von Feuer, Recycling und Weltjugendtagen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 20:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier war vor kurzem ein Feuer, keine Sorge in einer ungefährlichen Entfernung aber ich konnte nicht umhin mich hinzustehlen und ein paar Fotos zu schiessen. &#160; &#160; Ansonsten geht hier alles seinen gewohnten Gang. Ich bereite mich auf den Weltjugendtag &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=289">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier war vor kurzem ein Feuer, keine Sorge in einer ungefährlichen Entfernung aber ich konnte nicht umhin mich hinzustehlen und ein paar Fotos zu schiessen.</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_04591.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-291" title="IMG_0459" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_04591.jpg" alt="" width="4352" height="3264" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0461.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-292" title="IMG_0461" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0461.jpg" alt="" width="4352" height="3264" /></a></p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0471.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-293" title="IMG_0471" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0471.jpg" alt="" width="4352" height="3264" /></a></p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0484.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-294" title="IMG_0484" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0484.jpg" alt="" width="4352" height="3264" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ansonsten geht hier alles seinen gewohnten Gang. Ich bereite mich auf den Weltjugendtag in Brasilien vor währenddem andere ihre Koffer für Deutschland packen.</p>
<p>Im Kindergarten versuchen wir gerade den Kindern beizubringen, dass man viele Sachen recyclen kann. Aus Kartons, altem Papier und Deckeln sollten sie zunächst im Kindergarten was basteln und später Daheim mit ihren Eltern.</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0408.jpg"><img class="wp-image-295 aligncenter" title="IMG_0408" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0408-e1373833099446.jpg" alt="" width="462" height="693" /></a></p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0441.jpg"><img class=" wp-image-297 aligncenter" title="IMG_0441" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0441-e1373833339414.jpg" alt="" width="465" height="697" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0445.jpg"><img class="size-full wp-image-298 aligncenter" title="IMG_0445" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0445.jpg" alt="" width="4352" height="2904" /></a></p>
<p>Die Kinder hatten den grössten Spass und konnten ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen.</p>
<p>Die Kunstwerke die mit Hilfe der Eltern entstanden sahen etwas anders aus und ich war wirklich schwer beeindruckt!</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0506.jpg"><img class="wp-image-299 aligncenter" title="IMG_0506" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0506-e1373833725783-683x1024.jpg" alt="" width="456" height="685" /></a></p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0607.jpg"><img class="wp-image-300 aligncenter" title="IMG_0607" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/IMG_0607-e1373833853228-768x1024.jpg" alt="" width="501" height="668" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><![endif]--></p>
<p>Unter den Freiwilligen herrscht generelle Aufbruchsstimmung. Die erste Hälfte geht in 2 ein halb Wochen und die 2. Hälfte hat noch 3. Dass das Jahr um ist können wir wohl erst zu Hause glauben! Ich bleibe noch bis zum 01. September also bleibt mir noch eine Gnadenfrist.</p>
<p>Meine Kinder werde ich unglaublich vermissen und ich glaube ich nehme ein paar einfach mit! Mit den Eltern müsste ich davor wohl reden.</p>
<p>Am Dienstag fliege ich nach Sao Paolo, Brasilien für die Vorbereitungstage. Dort bleiben wir eine Woche und dann geht es nach Rio de Janeiro weiter. Ich freue mich seit 2 Jahren auf diesen Weltjugendtag und ich kann es kaum noch erwarten!</p>
<p>Nach diesen 2 Wochen bin dann auch ich auf dem Endspurt nach Hause. Etwas traurig bin ich schon, dass ich das Endseminar auf Punta de Tralca verpasse und unser Abschiedsfest aber ich hoffe, dass mich Rio über diesem Umstand hinwegtrösten kann.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doro</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/index.jpg"><img class="size-full wp-image-308 aligncenter" title="index" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/07/index.jpg" alt="" width="298" height="169" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>es regnet, es regnet die Erde wird nass&#8230;!!!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 02:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Aber es gibt auch gute Seiten, morgens bevor der Regen einsetzt geniessen wir diese Aussicht: Der Winter ist fast da und wir kriegen täglich einen kleinen Vorgeschmack. Die letzten Tag hat es fast durchgeregnet was die Strassen hier komplett &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=270">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_271" class="wp-caption aligncenter" style="width: 640px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/temporal1.jpg"><img class="size-full wp-image-271 " title="temporal1" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/temporal1.jpg" alt="" width="630" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">Santiago normal und Santiago bei Regen</p></div>
<div id="attachment_272" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_0061.jpg"><img class=" wp-image-272  " title="IMG_0061" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_0061-e1369790587779-683x1024.jpg" alt="" width="538" height="805" /></a><p class="wp-caption-text">ohne eigenes, vom TüV geprüftes Schiff durfte die letzten Tage keiner raus auf den Patio</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_273" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_0163.jpg"><img class="size-large wp-image-273" title="IMG_0163" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_0163-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">diese Situtation stellte uns vor einige Herausforderungen auf dem Nachhauseweg. Hier wurde mal geprüft wer sich wirklich in Recoleta auskennt und wer weiss welche alternativen Wege es sonst noch gibt.</p></div>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_01651.jpg"><img class="alignnone  wp-image-276" title="IMG_0165" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_01651-e1369792395698-683x1024.jpg" alt="" width="576" height="863" /></a></p>
<p>Aber es gibt auch gute Seiten, morgens bevor der Regen einsetzt geniessen wir diese Aussicht:</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_0186.jpg"><img class="size-large wp-image-275 aligncenter" title="IMG_0186" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_0186-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p>Der Winter ist fast da und wir kriegen täglich einen kleinen Vorgeschmack. Die letzten Tag hat es fast durchgeregnet was die Strassen hier komplett überfluten lässt, Gullis und sonstige Entwässerungssysteme sind eine echte Marktlücke in Chile.</p>
<p>Der Regen führt dazu, dass die meisten Kinder zu Hause bleiben. Heute waren alle Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen aus ganz Santiago geschlossen &#8212; mit Ausnahme des Nacientes. (wirklich wir waren die einzigen! nicht einmal die anderen Kindergärten der Fundacion waren geöffnet&#8230; vielen Dank Maruja! -.- es war so eine Sensation, dass sogar das Fernsehen vorbei kam )  Das fanden wir natürlich ganz toll. Aus meiner Sala kamen nur 2 Kinder. 2 Kinder, 4 Tias&#8230; irgendwie kamen wir uns verarscht vor. Wenigstens konnten wir früher gehen.</p>
<p>Doch bei all der Kälte, der nicht mehr trocken zu kriegenden Klamotten und dem Schnupfen können wir, Voluntarios uns noch glücklich schätzen. Die meisten Tias und sonstige Bewohner Recoletas zittern um ihre Häuser. Der starke Regen belastet die Häuschen extrem und das von allen Seiten. Halten die Dächer der Belastung stand, gibt es immer noch die Gefahr der überfluteten Strassen. Das Wasser dringt von unten in die Häuser ein und hinterlässt es meist in einem Zustand der nach einer Komplettsanierung schreit. Ich habe schon oft unbedachte Bemerkungen wie &#8220;Ich liebe den Regen&#8221; oder &#8220;Hoffentlich hört es nicht auf, es ist gerade so gemütlich&#8221; bereut. Selbst wenn keine Tia da war um sie hören, schämen wir uns alle. In solchen Momenten, in denen wir bei Kerzenlicht (Stromausfall ist eine weitere Nebenwirkung des Regens) und Tee gemütlich beisammen sitzen, zittern unsere Mitmenschen um uns herum um ihre Existenz. Unser Casa Alberto ist gut gebaut. Es hat noch nicht einmal rein getropft und selbst wenn es zum Extremfall kommen sollte und wir nicht mehr dort wohnen könnten, bräuchten wir uns keine Sorgen zu machen. Die Fundacion sorgt gut für uns und wir hätten binnen Augenblicken einen Ort zum Schlafen. Von meinen Tias hat es noch keine getroffen, ich hoffe es bleibt dabei. Wie schlimm es bei manch anderen jetzt wirklich aussieht bleibt noch zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dorothée Franzen</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kleine Geschichten aus dem Alltag</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 18:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Mädchen, das im Haus von Jesus wohnt Wie jeden Tag gingen auch am letzten Mittwoch die Kinder um 16:30 Uhr nach Hause. Ab halb fünf sind die Türen geöffnet und die Eltern haben ein Zeitfenster von einer halben Stunde, &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=264">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Das Mädchen, das im Haus von Jesus wohnt</span></p>
<p>Wie jeden Tag gingen auch am letzten Mittwoch die Kinder um 16:30 Uhr nach Hause. Ab halb fünf sind die Türen geöffnet und die Eltern haben ein Zeitfenster von einer halben Stunde, in der sie ihr Kind abholen können. Sind sie um 5 Uhr immer noch nicht angekommen, wird die Educadora benachrichtigt, und diese ruft dann im Haus des Kindes an.</p>
<p>Dies passiert immer mal wieder und so auch letzten Mittwoch. Die Sala war ganz leer bis auf ein einzelnes kleines Mädchen, das etwas verloren auf ihrem Stuhl saß, den kleinen Rucksack in der Hand und geduldig darauf wartete, dass ihr Mutter kommt, um sie abzuholen. Doch die Zeit verstrich und niemand kam. Um 5 Uhr war immer noch niemand da, und es wurde später und später. Die Educadora rief zu Hause an, doch niemand hob ab und so warteten wir weiter. Irgendwann schnappte sich Marianela mich und die Kleine und wir machten uns auf den Weg, um sie nach Hause zu bringen.</p>
<p>Die Adressen bringen einen hier nicht sehr weit. Es gibt viele kleine vergessene Straßen, von denen keiner weiß, wie sie heißen mit Ausnahme ihrer Bewohner und denen, die in den Nachbarstraßen wohnen. So war unser einziger Wegweiser die Kleine, die uns ohne zu zögern den Weg zeigen konnte. Ich trug sie den ganzen Weg, weil sie sehr müde war und nicht sehr schnell gehen konnte. Unterwegs plapperte sie unentwegt und erzählte mir von ihrem Haus, ihrer Familie und ihrem Leben. Es war ein Monolog, der ununterbrochen vor sich hinfloss. Am Ende angekommen fing sie einfach wieder von vorne an. Immer begann es mit „Wir gehen jetzt zu mir nach Hause! Da ist Jesus. Da wohnt meine Mama, mein Papa…“. Was sie mit „Da ist Jesus&#8221; meinte war mir nicht klar. „Vielleicht wohnt sie neben einer Kirche“, war mein einziger Gedanke. Währenddessen führte sie uns immer weiter durch die Straßen, bis wir endlich vor einem Haus stehenblieben.</p>
<p>„Das ist mein Haus“ sagte sie „Hier wohne ich!“ Tatsächlich war über eine ganze Mauer das Gesicht von Jesus gemalt.</p>
<p>Wir klingelten, klopften und riefen, bis endlich ein gebückter alter Mann kam und uns die Tür öffnete.</p>
<p>„Hola! Wir sind aus dem Jardin. Wohnt dieses Mädchen hier?“ fragten wir.</p>
<p>Der alte Mann sah sie an und lächelte freundlich und etwas traurig.</p>
<p>„Hola meine Kleine, lange nicht mehr gesehen!“ dann wandte er sich an uns und sagte „Die Familie wohnt schon seit ein paar Monaten nicht mehr hier. Das Haus gehört jetzt meiner Frau und mir.“</p>
<p>Unsere Kleine ließ sich davon nicht beirren. Immer wieder wiederholte sie die Worte:</p>
<p>„Eso es mi casa, vivo aquí“ „Das ist mein Haus, hier wohne ich“</p>
<p>In meinem Leben habe ich noch nie so traurige Worte gehört.</p>
<p>Wir fragten nach der Adresse und sie stimmte wirklich mit unseren Angaben überein. Nun standen wir da ohne irgendwelche Hilfestellung. Ob sie denn wüssten wo die Familie nun wohne, fragten wir, doch das konnten uns die Alten auch nicht sagen. Das einzige, womit sie uns helfen konnten, war die Tatsache, dass irgendwo eine Tante lebte, nicht weit weg von hier.</p>
<p>Und so ging die Suche erneut los. Die ungenauen Angaben der Eheleute brachten uns nicht weiter und halfen uns nur die richtige Richtung einzuschlagen. Mein kleiner Schützling konnte uns auch nicht weiterhelfen, kam als Antwort doch auf jede Nachfrage nur „ich wohne im Haus, wo auch Jesus wohnt“. Wir klopften und klingelten an vielen Türen an diesem Tag. Aus Angst vor Überfällen machen viele Leute die Tür nicht auf und fragen nur über den mannshohen Zaun, was der Besucher wünscht. So kam es, dass ich die Kleine mir immer wieder über den Kopf halten musste, so, dass die Leute sie sehen konnten. Ich kam mir furchtbar vor, und gebracht hat es auch nichts.</p>
<p>Unverrichteter Dinge mussten wir in den Jardin zurückkehren. Nach einer weiteren Stunde des Wartens kam die Mutter angelaufen. Hochrot im Gesicht und sehr geniert überschüttete sie uns mit Entschuldigungen und nahm die Kleine mit.</p>
<p>Wo sie nun tatsächlich wohnt, weiß ich bis heute nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Verdammt zum Leben einer alten Jungfer?</span></p>
<p>Vor ein paar Wochen lud mich meine Tia zum 1. Geburtstag ihrer kleinen Nichte Antonella ein. Sie ist die Tochter von Claudia, Marianelas jüngster Schwester, die gerade mal zwei Jahre älter ist als ich. Kennengelernt habe ich sie an Weihnachten und seitdem immer mal wieder gesehen, weil Antonella in der Kinderkrippe gegenüber ist. Sie und ihre Mutter kommen manchmal vorbei.</p>
<p>Der Kindergeburtstag war eine schöne Veranstaltung. Es gab lustige Kinderlieder, viele Süßigkeiten und ganz viele kleine Kinder, die überall herumliefen und ein schönes, kunterbuntes Chaos verursachten. Marinela hatte natürlich keine Zeit, den Tag an meiner Seite zu verbringen und so bemühte ich mich, unter die Leute zu kommen und ein paar von ihnen kennenzulernen. Ich gesellte  mich also zu einer kleinen Gruppe von Gleichaltrigen. Es waren lauter Mädchen um die 18-25, die sich lebhaft unterhielten. Ganz schnell fühlte ich mich ziemlich unwohl. Diese Mädchen waren nicht Freundinnen von Claudia und deswegen auf der Party sondern Mütter, deren Kinder in die gleiche Kindergruppe gingen. Auch waren sie nicht 18-25 sondern 15-19 Jahre alt und gerade dabei Geburtengeschichten auszutauschen, ein Thema, bei dem ich nun wirklich nicht mitreden kann/will. Obwohl sie teilweise viel jünger waren als ich, hatten sie bereits Kinder im Kindergartenalter.</p>
<p>Ich weiß ja, dass es in Chile und zumal in der Poblacion viel üblicher ist so früh Mutter zu sein, doch ich fühlte mich plötzlich überrumpelt. Sie wirkten auf einmal so jung und erinnerten mich an meine jüngere Kusine, die im gleichen Alter ist (ohne Kinder).</p>
<p>Als sie mich fragten, wie alt ich bin, kamen mir meine 20 Jahre auf einmal sehr viel vor. Wo ich denn meine Kinder hätte, fragten sie.</p>
<p>„Ich habe keine“</p>
<p>„Was?? Warum das denn nicht?“</p>
<p>Da kam ich mir vor wie eine alte Jungfer, die dazu verdammt ist unverheiratet zu bleiben und die Eltern zu pflegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doro</p>
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		<title>3. Zwischenbericht und Fotos</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 01:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wissen nicht wie uns geschieht. Heute ist der Mai angebrochen und damit auch schon das letzte Viertel meiner Zeit in Chile. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir können nur staunend nebendran stehen und uns mit verschämten Lachen &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=246">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wissen nicht wie uns geschieht. Heute ist der Mai angebrochen und damit auch schon das letzte Viertel meiner Zeit in Chile. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir können nur staunend nebendran stehen und uns mit verschämten Lachen unserer Anfangszeit erinnern in der wir noch dachten, dass das Leben hier ein Ritual von sich aneinanderreihenden Events wäre, die zu durchschauen uns nie gelingen wird. Ich sage nicht, dass wir Chilenen geworden sind doch durchschaut haben wir einiges und gelernt ebenso.</p>
<p>Neue Sala, neue Kinder, teilweise neue Tias; all diese Dinge haben uns jetzt nach 7 Monaten Chile einen Neuanfang geboten den wir mit unserer verbesserten Sprachkenntnis und unserem Wissen über den Ablauf im Jardin voll ausnutzen können.</p>
<p>In meiner neuen Sala sind die 3 jährigen und obwohl ich die alten Kinder natürlich nicht vergessen habe, macht mir die Arbeit mit diesen hier viel mehr Spaß und ich habe auch viel mehr das Gefühl von ihnen als vollwertige Tia angenommen zu werden. Da sie mich nie als verunsicherte neue Freiwillige kennengelernt haben, die kaum 3 Wörter sinnvoll aneinanderreihen konnte, habe ich sie viel mehr im Griff, weil sie sich nie mir derart überlegen gefühlt haben. Dies vereinfacht einem die Arbeit ungemein.</p>
<p>Es sind wieder um die 30 Kinder doch wieder ist die Sala nie vollständig. Immer fehlen um die 5 Kinder und manche Kinder kommen schon gar nicht mehr. Jetzt wo es kälter wird, häuft sich auch das Ausbleiben da den meisten warme Kleidung fehlt oder auch ganz einfach die Motivation aus dem warmen Bett, hinaus in die kalte Morgenluft nur um das Kind abzuliefern. Manche Eltern lassen sich jedoch nicht entmutigen; morgens wenn ich den Kindern Mütze, Schal und Handschuhe ausziehen muss habe ich schon Strumpfhosen gesehen die als Schal und Strümpfe die als Handschuhe herhalten mussten.</p>
<p>Insgesamt sind wir 3 Tias und eine Educadora. Meine alte Tia konnte ich zum Glück behalten, was mich sehr gefreut hat. Sie ist sehr aktiv und fordert immer viel von dir doch wir verstehen uns super und für so ein Verständnis nehme ich gerne die viele Arbeit in Kauf. Diese macht sich auch immer bezahlt. Unsere Sala ist eine der Schönsten und unsere Kinder profitieren voll und ganz von ihrer schier unerschöpflichen Kreativität und Energie.</p>
<p>Meine zweite Tia ist leider nicht ganz so fit. Wegen diagnostizierter Depression arbeitet sie oft tagelang nicht und glänzt auch sonst eher durch ihre Abwesenheit. Kommt sie, kommt sie oft eine halbe Stunde zu spät und verschwindet dann gleich wieder im Bad. Mit ihr ist es sehr anstrengend zu arbeiten. Zwar hat sie die Kinder voll im Griff und ist eine große Hilfe wenn sie da ist, doch von dieser Hilfe können wir so selten profitieren. Mittlerweile habe ich mich mit meiner Tia als Zweierteam eingespielt so, dass wir den Alltag auch alleine meistern können.</p>
<p>Die neue Educadora, Cecilia, ist die ehemalige stellvertretende Direktorin. Dementsprechend hat sie alles sehr gut unter Kontrolle und von einer Zusammenarbeit mit ihr können wir nur profitieren. Zudem ist sie sehr freundlich und eine angenehme Arbeitskollegin. Ganz besonders hat mich gefreut, dass sie mir das Bewerten der Kinder zutraut. Mit verschiedensten Aufgaben müssen wir die Kinder evaluieren und so ihre Fähigkeiten feststellen. Dies beinhaltet Zählen, Motorik und solch schlichte Dinge wie das Auseinanderhalten von Tag und Nacht. Diese Zeit macht mir immer besonders Spaß da es mir erlaubt die Kinder einzeln besser kennenzulernen.</p>
<p>Ansonsten plätschert unser Freiwilligenleben ungestört vor sich her. Größere und kleinere Katastrophen und Tragödien wurden durchlebt und überstanden. Ich wachse immer noch und immer wieder an der Situation ständig von so vielen Menschen umgeben zu sein, ein Umstand der für mich persönlich etwas schwerer zu verarbeiten war. Die Gedanken an die Heimreise häufen sich und werden auch immer mehr von den Menschen Daheim angesprochen. Ich persönlich bin noch nicht bereit mein Leben hier aufzugeben. In der letzten Zeit habe ich noch einmal mehr Leute kennengelernt und noch einmal mehr am chilenisch Alltag teilnehmen dürfen. Noch immer werde ich von dem Gefühl bedrängt noch nicht alles aus diesem Jahr herausgeholt zu haben.</p>
<p>Mein Versprechen aktiver zu werden und mehr zu tun als in dem letzen Halbjahr habe ich auch nur zur Hälfte eingelöst. Zwar arbeite ich wieder mit den Obdachlosen im mittlerweile zur „Residencia“ (davor „Albergue“) umgetauften Heim doch auch hier bin ich nur sporadisch anwesend und etwas mehr Motivation wäre der Arbeit nur zuträglich.</p>
<p>Nach zahlreichen Reisen in den Süden und Norden des Landes und sogar nach Peru und Argentinien habe ich wenigstens auf dem Gebiet der Reisen mein bestes gegeben.</p>
<p>In ganz genau 4 Monaten fliege ich nach Hause. Bislang bin ich zufrieden mit meinem Jahr. Alles in allem waren es gute Monate und der gelegentliche Wasserbruch oder Ameisenplage verleihen dem ganzen den nötigen Charme eines „vorzeige Freiwilligenjahres“.</p>
<p>Ich bin gespannt was die kommenden Monate bringen werden doch wie immer zuversichtlich, dass es eine aufregende Zeit wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dorothée Franzen</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_249" class="wp-caption alignnone" style="width: 458px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/2013-03-12-10.15.16.jpg"><img class=" wp-image-249" title="mein kleiner Liebling Yorel" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/2013-03-12-10.15.16-e1367805205304-768x1024.jpg" alt="" width="448" height="597" /></a><p class="wp-caption-text">mein kleiner Liebling Yorel</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_250" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_1545.jpg"><img class=" wp-image-250" title="Oh mein Gott sie schlafen!!!" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_1545-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Oh mein Gott sie schlafen!!!</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_252" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2194.jpg"><img class="size-large wp-image-252" title="Ignacio sieht es jeden Morgen als persönliche Bestrafung seine Milch trinken zu müssen" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2194-1024x576.jpg" alt="" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Ignacio sieht es jeden Morgen als persönliche Bestrafung seine Milch trinken zu müssen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_253" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2551.jpg"><img class="size-large wp-image-253" title="Antonelle" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2551-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Antonella freut sich ganz besonders über die Geburtstagstorte</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_254" class="wp-caption alignnone" style="width: 458px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2561.jpg"><img class=" wp-image-254" title="Damians 3. Geburtstag!" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2561-e1367805886662-768x1024.jpg" alt="" width="448" height="597" /></a><p class="wp-caption-text">Damians 3. Geburtstag!</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_255" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2589.jpg"><img class="size-large wp-image-255" title="Yorel! ist er nicht niedlich! " src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2589-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Yorel! ist er nicht niedlich!</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_256" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2599.jpg"><img class="size-large wp-image-256" title="Amber" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2599-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Amber! Mein Liebling unter den Mädchen! Wer so tolle Grimassen schneiden kann ist einem doch gleich sympatisch!</p></div>
<div id="attachment_257" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2640.jpg"><img class="size-large wp-image-257" title="IMG_2640" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2640-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Ich helfe ihr gerne sich weiterzubilden!</p></div>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2639.jpg"><img class="alignnone  wp-image-258" title="IMG_2639" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2639-300x225.jpg" alt="" width="457" height="342" /></a></p>
<div id="attachment_259" class="wp-caption alignnone" style="width: 464px"><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2641.jpg"><img class=" wp-image-259" title="IMG_2641" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2641-300x225.jpg" alt="" width="454" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">Genau! dieser bewundernde Blick gebührt MIR!</p></div>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2625.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-260" title="IMG_2625" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2625-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Besuch aus Luxemburg! :)</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 23:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich nach 6 langen Monaten der Trennung hatte ich meine kleine Schwester Tania und ein paar meiner Freunde wieder; Monique, Nadine und Sandy! In der Zeit der luxemburgischen Osterferien kamen sie mich besuchen und wir verbrachten 2 wunderbare Wochen in &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=227">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich nach 6 langen Monaten der Trennung hatte ich meine kleine Schwester Tania und ein paar meiner Freunde wieder; Monique, Nadine und Sandy!</p>
<p>In der Zeit der luxemburgischen Osterferien kamen sie mich besuchen und wir verbrachten 2 wunderbare Wochen in Chile. Wie sehr man sich vermisst merkt man immer erst wenn man wieder zusammen ist. Für so lange Zeit, werde ich mich nicht mehr von Tania verabschieden!</p>
<p>Die erste Woche verbrachten wir in Santiago und Umgebung. So fuhren wir nach Valparaiso und nach Punta de Tralca (mal wieder, es ist halt schön da) wo Nadine, wenn auch eher unfreiwillig, baden ging. Monique fand dies so bewundertswert, dass sie ihr eine Woche später nacheifern musste, aber dazu später. Valparaiso war wunderschön! Die Graffities gestalten die Stadt bunt und lebendig.</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1733.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-228" title="IMG_1733" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1733-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1759.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-229" title="IMG_1759" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1759-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1703.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-230" title="IMG_1703" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1703-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p>Die Läden passen zur Atmosphere der Stadt. Das Sortiment von manchen ist komplett handgemacht und es finden sich verrücktesten Dinge. Geldbeutel aus alten Kreditkarten, Ringe verziert mit Wollblumen und Hüte die so manchen Cowboy eifersüchtig machen würden.</p>
<p>Man hätte noch viel länger in dieser verrückten Stadt bleiben können, sich die Graffities anschauen und durch die Läden mit ihrem ausgefallenen Angebot stöbern doch das Wetter spielte nicht mit. Es zog ganz unglaublich und selbst nachdem die Sonne sich endlich blicken liess wurde es nicht wirlich wärmer.</p>
<p>In der zweiten Woche fuhren wir gen Süden, auf dieser Seite der Welt heisst das leider nicht &#8220;der Sonne hinterher&#8221; sondern eher in die Kälte. Kalt war es dann auch aber wunderschön.</p>
<p>In Cunco gibt es einen grossen Nationalpark der jetzt in der Nebensaison wie ausgestorben war. Mit einem Mietwagen durchquerten wir den Park und sahen dabei grosse Lavawüsten, unglaublich schöne Seen und riesige Wälder.</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1932.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-231" title="IMG_1932" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1932-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Man könnte glauben, man sei allein auf der Welt.</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1989.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-232" title="IMG_1989" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1989-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2047.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-233" title="IMG_2047" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2047-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p>Der Strand war von nahem leider nur noch halb so einladend. Der dort herrschende Gestank war atemberaubend und den Boden konnte man bestenfalls als Schlamm bezeichnen.</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2075.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-234" title="IMG_2075" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2075-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2130.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-235" title="IMG_2130" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2130-1024x576.jpg" alt="" width="640" height="360" /></a></p>
<p>Nach 2 Tagen Nationalpark hatte ich auch mein Reitdebüt. Ausgerüstet mit Karte und viel Abenteuerlust liehen Monique und ich uns Pferde aus und ritten drauf los. Aus den uns prophezeiten 4 Stunden wurden zwar 7 aber es hat mir auf jeden Fall gefallen und ich denke, dass ich bei nächster Gelegenheit wieder auf ein Pferd steigen werde aber natürlich nur mit Monique die mir mit viel Geduld über jedes Problem hinweghalf <img src='http://dorothee.lu/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Danke! Es hat mir unglaublich viel Spass gemacht mit dir durch Chile zu reiten!</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/903371_10200334098008363_2125236347_o.bmp"><img class="alignnone  wp-image-238" title="903371_10200334098008363_2125236347_o" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/903371_10200334098008363_2125236347_o.bmp" alt="" width="514" height="685" /></a></p>
<p>Einmal hielten wir an einem See an und tankten ein bisschen Sonne. Nur Monique wurde es irgendwann zu heiss und immer noch tief beeindruckt von Nadines unfreiwilligem Tauchgang im Meer, lief sie etwas zu schnell über die glitschigen Steine im See in dem sie eigentlich nur ihre Füsse baden wollte.</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1839.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-236" title="IMG_1839" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1839-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1840.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-237" title="IMG_1840" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1840-1024x683.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<p>Es waren tolle Wochen die ich hoffentlich so schnell nicht vergessen werde.</p>
<p>Mädels ihr seid klasse! &lt;3</p>
<p><a href="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1782.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-239" title="IMG_1782" src="http://dorothee.lu/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1782-e1366595188884-683x1024.jpg" alt="" width="640" height="959" /></a></p>
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		<title>Hallo Alltag!</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 01:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sommerferien sind nun schon leider eine ganze Weile vorbei und mit dem Herbst hat auch der Alltag Einzug gehalten. Wir arbeiten alle wieder und sind uns einig, dass Ferien bitter nötig wären! Hier hat nun ein neues Schuljahr begonnen &#8230; <a href="http://dorothee.lu/?p=222">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sommerferien sind nun schon leider eine ganze Weile vorbei und mit dem Herbst hat auch der Alltag Einzug gehalten. Wir arbeiten alle wieder und sind uns einig, dass Ferien bitter nötig wären!</p>
<p>Hier hat nun ein neues Schuljahr begonnen und alle Tias und Salas wurden neu verteilt. Wir Freiwilligen hatten ein Privileg, denn wir wurden nach unseren Wünschen gefragt. Da die Möglichkeit mit meinen Kindern zu bleiben so wie so nicht bestand, da sie alle ins Colegio gewechselt haben äußerte ich den Wunsch wenigstens mit Marianela (meiner Tia) weiterhin arbeiten zu dürfen. Zum Glück wurde das auch gestattet! Ich hatte wirklich großes Glück, als ich sie bekam. Seit 17 Jahren arbeitet sie nun im Jardin und zählt zu den Kompetentesten. Allgemein anerkannt ist unsere Sala auch immer die Schönste. Unermüdlich arbeitet sie daran, sie noch schöner zu gestalten, noch liebevoller und noch farbenfroher. Sobald die Sala komplett fertig ist (am Freitag kam Marianela mit 2 großen weißen Plakaten an, es dauert noch ein bisschen) werde ich Fotos machen und hochladen.</p>
<p>Die neuen Kinder sind auch furchtbar lieb! Die Alten habe ich natürlich nicht vergessen und ich freue mich jedes Mal wenn ich eins meiner Kinder auf der Straße sehe, aber die Neuen sind auch klasse. Meine Stufe heißt nun „Mayor A“ und unsere Kinder sind 3. Es sind weniger als in der letzten Sala aber 27 halten dich auch ganz schön auf Trab!</p>
<p>Beide Altersstufen gefallen mir aber die 3-jährigen machen mir auf jeden Fall großen Spaß. Ein weiterer, nicht unbedeutender Unterschied ist, dass ich den Kindern von Anfang an anders entgegentreten konnte. Als ich im Oktober in der alten Sala anfing, beherrschte ich kaum die Sprache und wusste nichts von den Vorgängen im Kindergarten. Dies spürten natürlich die Kinder und den Eltern entging dieser Umstand auch nicht. Jetzt wurde uns allen ein Neustart gegeben und ich finde man merkt deutliche Unterschiede. Alle Freiwilligen fühlen sich souveräner und mehr als Tia, bzw. Tio anerkannt.</p>
<p>Nicht alle hatten jedoch so ein Glück bei ihrer Einteilung. Hier im Kindergarten gab es glaube ich mal 2 große Einstellungswellen. Dies führt zu 2 Lagern. Die eine Hälfte der Tias ist 35 und älter und die andere zwischen 19 und 25. Zwischen den beiden, ja man muss es fast Lagern nennen, gibt es große Differenzen und sie kommen einfach nicht miteinander aus. Nun wurde aber eine 40jährige mit einer 19 jährigen eingeteilt. Das Drama war groß und die ältere weigerte sich doch tatsächlich einen Fuß in die Sala zu setzen und setzte sich davor auf den Boden. All das war in den ersten paar Tagen Arbeit, als noch keine Kinder da waren. Ich hatte das Gefühl, dass die Tias, die Kindergartenatmosphere unbedingt fortsetzen wollten, ob nun Kinder da sind oder nicht.<br />
Das Ende vom Lied, war, dass es eine Neuverteilung gab. Die Tias wurden getrennt und in unterschiedlichen Salas untergebracht. Ich weiß nicht wieso aber mit dieser Neuverteilung bekamen wir auch eine weitere Tia in die Sala. Tia Alejandra. Ich bin dabei mir ein Bild zu machen. Natürlich kannte ich sie schon davor und ich hatte auch ihren Sohn in meiner alten Sala, aber wenn man zusammenarbeitet lernt man einen Menschen nochmal mehr kennen. Ein großer Vorteil ist sicherlich, dass sie ein paar der Kinder in ihrer früheren Sala hatte und so schon die einzelnen Charakterzüge der Kinder kennt und besser einschätzen kann. Marianela hat trotzdem das Ruder in der Hand!</p>
<p>Im Moment bleiben die Kinder nur bis um 3 wegen der Eingewöhnungszeit. Die einzigen Kinder, die dann noch da sind, sie die Tiakinder und die gehen nach 3 zu ihrer Mutter. Meine Tia ist kinderlos was uns viel Zeit zum Dekorieren gibt. Doch neuerdings haben die Tias die schlechte Angwohnheit Versammlungen zu haben. Während dieser Zeit passen die Freiwilligen auf die Kinder auf. Nun könnte man denken: 6 Freiwillige, 10 Kinder ist doch kein Ding. Nur sind das keine gewöhnlichen 10 Kinder. Es sind die verwöhntesten und unausstehlichsten Kinder des Jardins. Fast alle sind furchtbar verzogen und kennen absolut keine Disziplin. Wäre ich Tia hätte ich auch keine Lust zu Hause auch noch mein Kind zu erziehen aber das merkt man leider auch bei fast allen. Im Moment sind diese Stunden die schlimmsten, ansonsten habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt wieder zu arbeiten. Ich glaube das werden gute weitere 6 Monate.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Doro</p>
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